GRÜNE laden zum Themenabend “Feuerwerk”

WIE VIEL FEUERWERK MUSS SEIN?

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Wilhelmshaven laden am Donnerstag, 30. Januar um 19.00 Uhr interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Diskussion zum Thema Feuerwerk ins Café Gerda ein.

Die mittlerweile bundesweit geführte Diskussion um Feuerwerke, wollen die GRÜNEN in Wilhelmshaven, gerade vor dem Hintergrund der Lage am Weltnaturerbe Wattenmeer, kommunal mit den Bürgerinnen und Bürgern führen.

Gegen Feuerwerke sprechen nach Angaben der GRÜNEN und einiger Umweltverbände, die Umweltbelastung durch den entstehenden Müll und die Feinstaubemmissionen beim Abbrennen des Feuerwerks. Auch die psychischeBelastung von Kindern, Älteren und Tieren wird als Gegenargument angeführt.

Befürworter führen Tradition und Leidenschaft als Argumente an und sehen gerade im silvesterfeuerwerk den Höhepunkt des Jahres.

Uns sagen viele Bürgerinnen und Bürger, dass sie sehr gut ohne Böller leben könnten“, erzählt Alexander von Fintel, Mitglied im Vorstand der Wilhelmshavener GRÜNEN. „Selbst wenn ich selber dieses Jahr kein Geld für Feuerwerk ausgegeben habe, fände ich ein komplettes Verbot persönlich übertrieben. Es ist aber höchste Zeit, dass Politik und Bürger miteinander reden und eine gute Kompromiss finden.

Dazu laden die GRÜNEN jetzt ein, und zwar am Donnerstag, dem 30. Januar um 19 Uhr im Café Gerda (Schillerstr. 16, Ecke Peterstraße).

Es geht nicht um ein Verbot“, betont auch Vorstandssprecherin Antje Kloster. „Wir kennen im Moment auch keine Möglichkeit, Feuerwerke in Wilhelmshaven komplett zu verbieten.“ Der Versuch der Inselgemeinde Spiekeroog ein generelles Feuerwerkverbot über eine Lärmschutzrichtlinie zu erreichen, ist kürzlich am Verwaltungsgericht gescheitert. Allerdings gibt es in vielen Kommunen Teilverbote.

Allerdings gäbe es Möglichkeiten, Art und Umfang der Böllerei zu steuern, so die GRÜNEN. Dazu könnten gehören: Abstandsregelungen zur Weltnaturerbe Wattenmeer, freiwillige Vereinbarungen mit dem Einzelhandel, eine kleine Anzahl professioneller Feuerwerksshows in den Stadtteilen zu Silvester, das Etablieren von Alternativen, wie Laser-Shows, oder höhere Bußgelder für das Böllern außerhalb des gesetzlich erlaubten Zeitfensters.

Bereits vor zwei Jahren haben die Verwaltung, die Grünen und der BUND Gespräche zum Thema Feuerwerk aufgenommen, die aber derzeit ruhen.

Diese Gespräche müssen fortgesetzt werden, bevor die neue „Feuerwerk-Saison“ beginnt, fordern die GRÜNEN.


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