Netzwerk gegen Rechts ruft zur Demo gegen Hass und Hetze auf

Das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts ruft zur Demonstration gegen Hass und Hetze auf.

Am Samstag, den 06.10. um fünf vor 12 wollen die am ‘Netzwerk gegen Rechts’ beteiligten Parteien und Organisationen auf der Rambla und dem Valoisplatz gegen Rechtspopulismus, Hass und Hetze demonstrieren.

In dem Aufruf des Netzwerkes heißt es:

Netzwerk gegen Rechts

Halte deine Stadt sauber – kein Platz für Hass und Hetze!

Längst gehört rassistische Hetze im Internet und auf der Straße zum ungeliebten Alltag. Menschen verbreiten Hass und Hetze, ohne auch nur ansatzweise für Fakten zugänglich zu sein.

Und wieder trifft es mit Flüchtlingen und Migranten die Schwächsten in unserer Gesellschaft. In Chemnitz, Köthen und Dortmund zeigte sich jüngst, wohin der von AfD, NPD und Kameradschaften gestreute Hass führt. Hitlergrüße, Hetzjagden und Übergriffe auf ausländisch aussehende Menschen sind das Ergebnis monatelanger Hassreden.

Für Samstag, den 06. Oktober 2018, ruft das Wilhelmshavener Netzwerk gegen Rechts dazu auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Hass und Hetze zu setzen.

Wilhelmshavens Zivilgesellschaft will Gesicht gegen Rassismus und Ausländerhass zeigen. Auch an der Jade gilt #wirsindmehr.

Ab 5 vor 12 Uhr gibt es die Aktion „Halte deine Stadt sauber“. An drei Punkten im Innenstadtbereich treffen sich Menschen, um mit Besen, Kehrblechen und Müllsäcken, um die Stadt symbolisch von rassistischen Gedankengut zu reinigen.

Im Rahmen der Aktion sollen aber auch ganz praktisch rechtsradikale Symbole und Aufkleber in der Stadt entfernt bzw. neutralisiert werden. Ebenfalls für den 06. Oktober 2018 hat die AfD auf der Rambla in Wilhelmshaven eine Kundgebung angemeldet. Mitglieder der AfD Wilhelmshaven haben direkte Verbindungen in die rechtsradikale Szene, oder gehören ihr sogar an.

In unserer Stadt haben bisher über 11% der Wähler ihr Kreuz bei der AfD gemacht. Das bedeutet aber auch, dass noch immer 89% gegen die Ideologie von Blut und Boden stehen. Die rechtsradikalen Übergriffe und verabscheuungswürdigen Szenen von Nazisymbolen sollten uns alle wachrütteln.

Diesen ewig Gestrigen dürfen wir die Straßen und Parlamente nicht überlassen.

WIR SIND MEHR!


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