Menschenkette für die Rettung Flüchtender Menschen im Mittelmeer

“Niemand darf durch Vorsatz oder durch Unterlassen im Mittelmeer ertrinken!”

Organisatoren Meer-Menschlichkeit
Die Organisatoren (v.L.) Ulf Berner, Alexander Westerman, Olaf Harjes

Sie haben sich die Bilder in den Medien angeschaut. Bilder von ertrinkenden Menschen im Mittelmeer, Bilder von Demonstrationen rechter Gruppierungen die Hass und Rassismus verbreiten. “Die Bilder aus Sachsen, wo Menschen ‘Absaufen, Absaufen!’ skandierten, haben das Fass zum überlaufen gebracht“, so Alexander Westerman, parteiloser Ratsherr aus Varel und Initiator der Aktion Meer Menschlichkeit. Westerman machte auf Facebook seinem Entsetzen darüber Luft und forderte, dass jetzt auch was bei uns dagegen unternommen werden muss. Sofort stellten sich ihm der Elektromeister Olaf Harjes aus Jever und der Journalist und Herausgeber des Schlicktown-Magazin, Ulf Berner zur Seite.

Die Drei begründeten die Aktion ‘Meer Menschlichkeit’

Es entstand schnell das Konzept für eine Menschenkette auf dem Deich. In sehr kurzer Zeit fanden die Organisatoren breite Unterstützung von der Politik, Kirchenverbänden, Nichtregierungs-Organisationen, Vereinen, Verbänden und unzähligen Einzelpersonen.

Wir haben uns mit unserer Aktion auf die Kernaussage fokussiert, dass niemand durch Unterlassen oder aus Vorsatz im Mittelmeer ertrinken darf. Nicht im Mittelmeer und auch nicht sonst wo auf der Welt!“, sagt Mitorganisator Berner.

Diese simple Botschaft fand schnell breiten Konsenz über Partei- und Glaubensgrenzen hinweg. Auf der Unterstützerliste auf der Webseite der Aktion, finden sich vom Europaabgeordneten, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern über Kirchenvertreter und  NGO-Sprecher bis zu Urlaubern und Küstenbewohnern, ein breites Spektrum unserer Gesellschaft.

Über 200 Unterzeichner*innen auf der Homepage und über 1200 Unterstützer*innen auf Facebook sprechen da eine deutliche Sprache.

Über Facebook verabreden sich die Menschen zu Fahrgemeinschaften und sogar Busse werden gechartert, um Teilnehmer*innen aus Oldenburg oder Bremen zur Menschenkette zu bringen.

Nun ist es am 09. September um 14.00 Uhr so weit.

Ausgehend vom Alten Hafen in Dangast, soll eine Menschenkette Richtung Wilhelmshaven wachsen und ein weit sichtbares Zeichen setzen.

Den Organisatoren Westerman, Harjes und Berner ist wichtig darauf hin zu weisen, dass die Teilnehmer*innen unbedingt Fahrgemeinschaften bilden oder mit dem Fahrrad anreisen sollten, da die Parkmöglichkeiten in Dangast begrenzt sind. Ausserdem mögen die Teilnehmer*innen ihr Smartphone mit auf den Deich nehmen und dort über die Facebook-Seite der Aktion oder den Twitter-Account des Schlicktown-Magazin, wichtige Infos zu der laufendenVeranstaltung zu erhalten.

Die Orgnisatoren erklären ihre Aktion


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