Thales setzt auf Wilhelmshaven

Thales-Wilhelmshaven

Der Elektronik- und IT-Konzern Thales setzt auch weiter auf den Standort Wilhelmshaven.

Auf einem Pressetermin in der Thales Niederlassung Wilhelmshaven bekräftigte Thales Deutschland Vorstand Dr. Christoph Hoppe, das der Konzern am Standort Wilhelmshaven fest halte.

Pressetermin Thales
Blicken positiv in die Zukunft v.L: Stadtbaurat Oliver Leinert, GGS-Betriebsleiterin Simone Groh, Thales Deutschland Chef Dr. Christoph Hoppe und Thales Einkaufsdirektor Joachim Stauss

Noch im Sommer 2016 drohte Thales seine Niederlassung in Wilhelmshaven aufzugeben und die Arbeitsplätze nach Kiel zu verlagern. Davon ist jetzt keine Rede mehr. Der kurz vor dem Abschluss stehende Vertrag mit der Bundeswehr über die Ausrüstung von 25 Korvetten-Neubauten, ermöglicht den Erhalt des Standortes Wilhelmshaven nicht nur, es macht ihn notwendig, erklärt Dr. Christoph Hoppe.

Entscheidend für die ‘Aufwuchsfähigkeit’ und positive Entwicklung des Standortes Wilhelmshaven, sei aber auch ein gutes universitäres Umfeld, sowie eine zeitgemäße Gebäude-Infrastruktur. Im Fokus steht hier der Ausbau der IT-Infrastruktur mit einem Hochgeschwindigkeits-Kabelnetz. Einen Teil der Kosten hierfür, wird die Stadt als Gebäudeinhaber übernehmen. Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und speziell mit der zuständigen Stadt-Tochter GGS, die bei dem Pressetermin von Betriebsleiterin Simone Groh vertreten wurde, lobte Joachim Stauss, Direktor für Einkauf bei Thales Deutschland. Auf dem Pressetermin wurde dann auch ein neuer Mietvertrag über den gesamten Gebäudeteil unterzeichnet. Auf 5600 Quadratmetern entwickelt das Unternehmen dann Sicherheits- und Verteidigungslösungen für die Marine.

 

Vertragsunterzeichnung
Unterzeichnung der Verträge v.L.: Oliver Leinert, Dr. Christoph Hoppe, Joachim Stauss

Problematisch seien in der Vergangenheit die Sparmaßnahmen der Bundeswehr gewesen und auch heute noch sei das Beschaffungsmanagement der Bundeswehr verbesserungswürdig, um der Wirtschaft Planungssicherheit zu bieten, sagt Hoppe. Dennoch investiert der Konzern jetzt in den Standort Wilhelmshaven und hat alleine im vergangenen Jahr 19 Mitarbeiter eingestellt. Acht Stellen sind für dieses Jahr bereits neu ausgeschrieben. Stadtbaurat Oliver Leinert, der den Termin in Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Andreas Wagner wahr nahm, stellte fest, dass der Standort der Immobilie in erster Südstrandlage an sich doch schon ein Grund für Mitarbeiter sein sollte, sich für Wilhelmshaven zu entscheiden. Leinert gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass zukünftig möglichst viele der derzeit 80 Mitarbeiter auch in Wilhelmshaven ihre Heimat finden.

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