GRÜNE Fraktionsmitglieder verlassen Partei

Rückzug mit Paukenschlag bei BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN in Wilhelmshaven

Sechs von sieben Fraktionsmitgliedern geben nach internem Streit ihr Parteibuch ab – GRÜNE fühlen sich dennoch gestärkt!

 

GRÜNE begrüßen Neumitglieder
GRÜNE begrüßen Neumitglieder

Wilhelmshaven, 17.05.2015 (ub) – Mit einem Paukenschlag endete für sechs langjährige Parteimitglieder die Zeit bei den GRÜNEN . Der Streit schwelte schon lange in der Partei, nachdem sich die sechs „Abtrünnigen“ (Katja Breuer,  Erika Lach, Sigrid Linsen-Steiner, Sabine Aretz, Peter Sokolowski und Rainer Büscher) immer mehr von der Parteibasis entfernt hatten, so der Vorstand der GRÜNEN. Auch in der Fraktion gab es immer wieder Auseinandersetzungen, da Fraktionsmitglied und Parteivorstand Michael von den Berg immer Häufiger abweichend von der Fraktion abstimmte. Zuletzt herrschte zwischen ihm und dem Rest der Fraktion „Eiszeit“.

Auf der letzten Mitgliederversammlung kam es dann zum Eklat.

Auslöser waren zwei Anträge. In dem einen zur Abstimmung gelangten Antrag sprachen die Mitglieder Michael von den Berg mit großer Mehrheit ihr Vertrauen für seine politische Arbeit aus. Der andere Antrag, der zurückgezogen wurde und somit nicht zur Abstimmung gelangte, sollte Mitbegründer Werner Biehl nahelegen die Partei zu verlassen, da man ihm eine Mitverantwortung an der Entwicklung innerhalb der Partei zuschrieb.

Unter lautem Protest verließen daraufhin die sechs Fraktionsmitglieder den Raum.

Tags darauf erfuhr der Vorstand der GRÜNEN aus der Presse , dass Breuer, Lach, Linsen-Steiner, Sokolowski, Aretz und Büscher  unter Behalt ihres Ratsmandats ihren Austritt aus der Partei erklärten und künftig in einer Gruppe mit der WBV Ratspolitik machen wollen.

Somit verbleibt Michael von den Berg derzeit als einziges Ratsmitglied der GRÜNEN im Rat.

Der Partei BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN haben diese Vorfälle offensichtlich nicht geschadet.

In einer Pressemitteilung stellt der Vorstand fest, dass die Partei sogar gestärkt aus der Situation hervor gehe. So seien innerhalb kürzester Zeit fünf Neueintritte in die Partei zu verzeichnen und es gäbe darüber hinaus schon weitere Anfragen, sogar einen Parteiübertritt. Auch könne man sich jetzt hoch motiviert an wirklich grüne Politik machen und in Partei und Rat konstruktiv an einer sozialen und ökologischen Entwicklung der Stadt mitarbeiten.

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